Mexalen: Dosierung und Anwendung
Mexalen enthält den Wirkstoff Paracetamol und wird gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber angewendet. Alle in Österreich zugelassenen Mexalen-Präparate sind rezeptfrei, aber apothekenpflichtig: Sie erhalten sie in der Apotheke ohne ärztliche Verordnung. Bei Mexalen 500 mg Tabletten nehmen Erwachsene eine Tablette bis zu viermal täglich, höchstens 2000 mg am Tag, mit mindestens 6 Stunden Abstand. Diese Seite erklärt Dosierung, Grenzen der Selbstmedikation und wann ärztliche Abklärung nötig ist.
Wofür wird Mexalen angewendet?
Mexalen wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und bei Fieber angewendet, etwa bei Kopf- und Zahnschmerzen, Gliederschmerzen im Rahmen eines grippalen Infekts, Regelschmerzen oder Fieber bei einer Erkältung. Der Wirkstoff ist Paracetamol, eines der am längsten eingesetzten Schmerz- und Fiebermittel überhaupt.
Mexalen ist zur kurzfristigen Selbstbehandlung gedacht, nicht zur Dauertherapie. Halten Schmerzen oder Fieber an, verschwinden sie und kehren wieder oder kommen weitere Beschwerden hinzu, gehört die Ursache abgeklärt, statt die Einnahme zu verlängern. Fiebersenkung ist keine Behandlung der Erkrankung, sondern eine Linderung des Symptoms.
Nebenwirkungen von Mexalen
In den empfohlenen Dosen wird Paracetamol von den meisten Menschen gut vertragen; häufige Nebenwirkungen nennt die Fachinformation von Mexalen 500 mg Tabletten nicht. Selten steigen die Leberwerte an. Sehr selten sind Veränderungen des Blutbildes, bei dafür anfälligen Personen eine Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma), Überempfindlichkeitsreaktionen von Hautrötung oder Nesselausschlag bis zum anaphylaktischen Schock sowie schwere Hautreaktionen.
Das eigentliche Risiko liegt nicht in der üblichen Anwendung, sondern in der Überdosierung. Paracetamol kann in zu hoher Menge die Leber schwer schädigen, ebenso die Nieren, und zwar auch dann, wenn zunächst kaum Beschwerden auftreten. Gefährlich sind vor allem unbeabsichtigte Doppeleinnahmen, etwa wenn zusätzlich ein Erkältungskombinationspräparat eingenommen wird, das ebenfalls Paracetamol enthält. Prüfen Sie deshalb bei jedem Präparat die Wirkstoffliste.
Bei Verdacht auf eine Überdosierung suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf oder wenden Sie sich an die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43, auch wenn es Ihnen gut geht: Erste Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen treten in der Regel innerhalb eines Tages auf, und schon bei Verdacht soll innerhalb der ersten zehn Stunden eine ärztliche Untersuchung und Behandlung erfolgen. Bei Hautausschlag, Schwellung im Gesicht oder Atemnot brechen Sie die Einnahme ab und lassen Sie das ärztlich abklären. Die vollständige Liste mit Häufigkeitskategorien steht in der Gebrauchsinformation.
Dosierung und Höchstdosis
Die Tabelle fasst die Angaben der Fachinformationen zusammen. Bei Mexalen 500 mg Tabletten darf die Tageshöchstdosis von 4 Tabletten, entsprechend 2000 mg Paracetamol, nicht überschritten werden, und zwischen zwei Einnahmen sollen mindestens 6 Stunden liegen; eingenommen wird mit ausreichend Flüssigkeit. Für Kinder unter 6 Jahren gibt es Darreichungsformen mit weniger Wirkstoff. Mexalen rapid 500 mg Filmtabletten hat eine eigene Fachinformation mit kürzerem Mindestabstand; ohne ärztliche Anweisung gilt aber auch dort für Erwachsene eine Grenze von 2000 mg am Tag. Maßgeblich ist immer die Packungsbeilage Ihrer Packung.
Bei Leberfunktionsstörungen, beim Gilbert-Syndrom und bei Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis vermindert oder der Abstand verlängert werden, bei schwerer Niereninsuffizienz auf mindestens 8 Stunden; allein wegen des Alters ist keine Anpassung nötig. Mexalen rapid begrenzt die Tagesdosis ohne ärztliche Anweisung zusätzlich bei weniger als 50 kg Körpergewicht, bei Flüssigkeitsmangel und bei chronischer Mangelernährung auf 60 mg pro kg Körpergewicht, höchstens 2000 mg.
Halten die Beschwerden länger als 3 Tage an, ist laut Fachinformation ein Arzt aufzusuchen. Wer regelmäßig Schmerzmittel braucht, behandelt ein Symptom, dessen Ursache offen ist; außerdem können häufig eingenommene Schmerzmittel selbst Kopfschmerzen auslösen. In diesem Fall ist eine ärztliche Abklärung der richtige nächste Schritt.
| Präparat und Personengruppe | Einzeldosis | Höchstens pro Tag | Mindestabstand |
|---|---|---|---|
| Mexalen 500 mg Tabletten, ab 12 Jahren und mindestens 43 kg | 1 Tablette (500 mg) | 4 Tabletten (2000 mg) | 6 Stunden |
| Mexalen 500 mg Tabletten, Kinder von 6 bis 12 Jahren | ½ Tablette (250 mg) | 3 halbe Tabletten (750 mg) | 6 Stunden |
| Mexalen 500 mg Tabletten, Kinder unter 6 Jahren | nicht geeignet | - | - |
| Mexalen rapid 500 mg Filmtabletten, Erwachsene über 55 kg | 1 bis 2 Filmtabletten (500 bis 1000 mg) | 2000 mg ohne ärztliche Anweisung | 4 Stunden |
Ist Mexalen in Österreich rezeptpflichtig?
Nein. Alle drei in Österreich zugelassenen Mexalen-Präparate, Mexalen 500 mg Tabletten, Mexalen rapid und Mexalen Duo, sind laut Arzneispezialitätenregister des BASG rezeptfrei, werden aber nur in der Apotheke abgegeben und nicht im Drogeriemarkt oder im Supermarkt. Rezeptfrei ist nicht jedes Paracetamol-Präparat: Präparate mit 1000 mg je Tablette, Brausetablette oder Zäpfchen sind rezeptpflichtig, und auch unter jenen mit 500 mg gibt es rezeptpflichtige. Die Apothekerin oder der Apotheker berät Sie dabei zur passenden Darreichungsform und zur Menge.
Rezeptfrei bedeutet nicht harmlos. Die Abgabe erfolgt bewusst über die Apotheke, weil Paracetamol bei Überdosierung leberschädigend ist, in vielen Kombinationspräparaten steckt und mit einigen anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung tritt. Fragen Sie in der Apotheke nach, wenn Sie dauerhaft weitere Medikamente einnehmen.
Weil Mexalen ohne Verordnung erhältlich ist, brauchen Sie dafür weder ein Rezept noch eine kostenpflichtige ärztliche Beurteilung. Wir bieten für dieses Präparat deshalb bewusst keine Konsultation an: Eine Gebühr für ein Dokument, das Sie in der Apotheke gar nicht vorlegen müssen, wäre eine Zahlung ohne Gegenwert. Dieser Abschnitt ersetzt keine Beratung durch Ihre Apotheke.
Preis und Erstattung durch die Sozialversicherung
Den aktuellen Preis nennt Ihnen die Apotheke; er hängt von Darreichungsform und Packungsgröße ab. Rezeptfreie Arzneimittel werden von der österreichischen Sozialversicherung in aller Regel nicht erstattet, sondern selbst bezahlt, und es fällt dafür auch keine Rezeptgebühr an.
Eine Ausnahme kann bestehen, wenn eine Ärztin oder ein Arzt ein rezeptfreies Arzneimittel im Rahmen einer Behandlung ausdrücklich verordnet und die Voraussetzungen des Erstattungskodex erfüllt sind. Das ist der Einzelfall und nicht der Regelfall; entschieden wird das in der Ordination und beim Krankenversicherungsträger, etwa der ÖGK, nicht in der Apotheke.
Paracetamol gehört zu den preiswerten Wirkstoffen, und es gibt zahlreiche Präparate mit demselben Inhaltsstoff. Der Preisvergleich ist trotzdem nicht der wichtigste Punkt: Entscheidend ist, dass Sie nicht versehentlich zwei paracetamolhaltige Präparate gleichzeitig anwenden. Größere Packungen bringen keinen Vorteil, wenn die Anwendung ohnehin auf wenige Tage begrenzt sein soll.
Brauchen Sie für Mexalen eine Verordnung von uns?
Nein. Mexalen bekommen Sie in der Apotheke ohne Verordnung, deshalb stellen wir dafür kein Dokument aus und verkaufen dafür auch keine Konsultation. Wer für ein rezeptfreies Präparat eine kostenpflichtige Beurteilung anbietet, verkauft eine Leistung, die niemand braucht.
Sinnvoll ist ärztliche Abklärung dagegen dann, wenn hinter den Beschwerden mehr steckt: Fieber über mehrere Tage, hohes Fieber mit Nackensteife, Verwirrtheit oder Atemnot, starke Schmerzen ohne erkennbare Ursache, Schmerzen, die trotz Behandlung zunehmen, sowie jedes Fieber bei Säuglingen. Bei akuten und bedrohlichen Beschwerden wenden Sie sich an eine Ordination, an die Gesundheitsberatung 1450 oder in Notfällen an die Rettung unter 144; im Krankheitsfall kann eine Vorstellung im Spital nötig sein.
Wenn Sie wegen einer chronischen Schmerzerkrankung ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel benötigen, ist das eine andere Ausgangslage als eine kurzfristige Selbstbehandlung mit Paracetamol. Diese Frage klärt eine Ärztin oder ein Arzt anhand Ihrer Vorgeschichte, nicht eine Produktseite im Internet.
Mexalen und Alkohol
Laut Gebrauchsinformation dürfen Sie während der Einnahme von Mexalen 500 mg Tabletten keinen Alkohol trinken. Paracetamol wird in der Leber abgebaut, und übermäßiger oder chronischer Alkoholgenuss verstärkt seine leberschädigende Wirkung; bei regelmäßigem oder hohem Alkoholkonsum steigt das Risiko einer Leberschädigung schon bei Mengen, die sonst als vertretbar gelten.
Bei chronischem Alkoholmissbrauch darf Mexalen 500 mg gar nicht angewendet werden, Mexalen Duo ist bei aktivem Alkoholismus kontraindiziert, und für Mexalen rapid nennt die Fachinformation dann eine begrenzte Tagesdosis und mindestens 8 Stunden zwischen zwei Einnahmen. Wer regelmäßig Alkohol trinkt, bespricht die Schmerzbehandlung deshalb vorher ärztlich.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Die praktisch wichtigste Wechselwirkung ist die Kombination mit anderen paracetamolhaltigen Arzneimitteln. Viele Erkältungskombinationen, Grippepulver und Schmerzpräparate enthalten denselben Wirkstoff unter anderem Namen, etwa Mexalen Duo oder ein Erkältungspulver wie Neo Citran; werden sie parallel angewendet, kann die Tageshöchstmenge unbemerkt überschritten werden. Gleichzeitig eingenommene Arzneimittel dürfen laut Fachinformation kein weiteres Paracetamol enthalten; lesen Sie deshalb bei jedem zusätzlichen Präparat die Wirkstoffangabe.
Bei gerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin kann eine wiederholte Einnahme von Paracetamol über mehr als eine Woche die gerinnungshemmende Wirkung verstärken; eine gelegentliche Einnahme hat laut Fachinformation keine signifikanten Auswirkungen. Weitere Wechselwirkungen bestehen unter anderem mit Arzneimitteln, die Leberenzyme anregen, etwa bestimmten Antiepileptika und Rifampicin, sowie mit Probenecid, Lamotrigin und dem Antibiotikum Flucloxacillin. Sprechen Sie eine Dauermedikation vorher in der Apotheke oder in der Ordination an.
Mexalen oder Ibuprofen?
Beide Wirkstoffe lindern Schmerzen und senken Fieber. Ibuprofen gehört zu den nichtsteroidalen Antirheumatika und wirkt zusätzlich entzündungshemmend; bei Paracetamol ist diese Wirkung laut Fachinformation gering, die Magenverträglichkeit aber gut, weshalb es in manchen Situationen infrage kommt, in denen andere Schmerzmittel nicht passen. Welcher Wirkstoff richtig ist, hängt von den Beschwerden, von Vorerkrankungen und von den übrigen Arzneimitteln ab; das klären die Apotheke oder die Ordination. Mehr zu Ibuprofen steht auf der Seite zu Ibuprofen.
Ibuprofen ist in Österreich je nach Präparat rezeptfrei oder rezeptpflichtig: Filmtabletten mit 600 oder 800 mg sind laut Arzneispezialitätenregister rezeptpflichtig, bei 200 und 400 mg gibt es rezeptfreie und rezeptpflichtige Präparate.
Mexalen Duo verbindet 200 mg Ibuprofen mit 500 mg Paracetamol. Laut Fachinformation ist es für Erwachsene ab 18 Jahren bei Schmerzen bestimmt, die ein Wirkstoff allein nicht ausreichend lindert, und nur für höchstens 3 Tage. Weil es Paracetamol enthält, wird es nicht zusätzlich zu Mexalen eingenommen.
Gegenanzeigen
Mexalen 500 mg Tabletten dürfen laut Fachinformation nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile, bei schwerer Leberfunktionsstörung, bei angeborenem Mangel an dem Enzym Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase, bei chronischem Alkoholmissbrauch und bei Kindern unter 6 Jahren. In diesen Fällen ist ein anderes Vorgehen nötig, das ärztlich festgelegt wird. Für Mexalen rapid und Mexalen Duo gelten eigene Fachinformationen.
Nur nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko und unter ärztlicher Kontrolle wird Paracetamol angewendet bei leichterer Leberfunktionsstörung, beim Gilbert-Syndrom, bei schwerer Niereninsuffizienz, bei chronischer Fehl- oder Unterernährung, bei übermäßigem oder chronischem Alkoholgenuss und bei Oxalurie, also vermehrter Oxalsäure im Harn. Die verträgliche Tagesmenge kann dann niedriger liegen als auf der Packung angegeben.
Für Kinder richtet sich die Dosis nach Alter und Körpergewicht, und unter 6 Jahren braucht es eine kindgerechte Darreichungsform. Bei Säuglingen gehört Fieber grundsätzlich ärztlich abgeklärt, bevor selbst behandelt wird. Ob eine Gegenanzeige vorliegt, lässt sich nicht anhand einer Liste im Netz beurteilen, sondern anhand Ihrer Krankengeschichte und Ihrer übrigen Arzneimittel.
Generikum und Originalpräparat
Paracetamol ist ein alter, patentfreier Wirkstoff, und in Österreich sind zahlreiche Präparate damit im Handel; Mexalen ist eines der bekanntesten Markennamen. Inhaltlich unterscheiden sich die Präparate im Wirkstoff nicht, sondern in Darreichungsform, Stärke, Hilfsstoffen und Packungsgröße.
Relevanter als die Frage Marke oder Generikum ist die Darreichungsform. Tabletten, Brausetabletten, Säfte und Zäpfchen unterscheiden sich in der Handhabung und in der Eignung für Kinder, für Menschen mit Schluckbeschwerden oder bei Erbrechen. Brausetabletten enthalten außerdem Natrium, was bei salzarmer Ernährung eine Rolle spielen kann. Die Apotheke berät Sie dazu.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem reinen Paracetamol-Präparat und einer Kombination mit weiteren Wirkstoffen, etwa Koffein oder abschwellenden Substanzen. Kombinationspräparate sind nicht einfach austauschbar und erhöhen das Risiko einer versehentlichen Doppeldosierung. Achten Sie deshalb beim Kauf auf die Wirkstoffliste, nicht nur auf den Produktnamen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Laut Fachinformation sprechen die umfangreichen Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft weder für Fehlbildungen noch für eine Schädigung des Ungeborenen oder Neugeborenen; Studien zur späteren Entwicklung der Kinder sind nicht eindeutig. Falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol nach Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet werden, in der geringsten wirksamen Dosis, so kurz und so selten wie möglich und nicht kombiniert mit anderen Arzneimitteln; darüber entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
In der Stillzeit geht Paracetamol in geringen Mengen in die Muttermilch über; nachteilige Folgen für den Säugling sind nicht bekannt, und eine Stillpause ist laut Gebrauchsinformation in der Regel nicht nötig. Dosis und Dauer sollen aber möglichst gering bleiben. Trotzdem gilt auch hier: Wer über mehrere Tage ein Schmerzmittel braucht, sollte die Ursache klären lassen, statt die Einnahme fortzusetzen.
Besprechen Sie eine geplante Anwendung in der Schwangerschaft mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt oder mit der Hebamme, besonders wenn zusätzlich andere Arzneimittel eingenommen werden oder eine Lebererkrankung besteht. Mexalen Duo enthält zusätzlich Ibuprofen und ist im letzten Drittel der Schwangerschaft kontraindiziert, weshalb ein eigenmächtiger Wechsel des Präparats keine gute Idee ist.
Gebrauchsinformation und Fachinformation
Die Gebrauchsinformation in der Packung ist die verbindliche Informationsquelle. Sie enthält die genaue Dosierung für Ihr Präparat, die Tageshöchstmenge, alle Gegenanzeigen sowie die Nebenwirkungen mit ihren Häufigkeitskategorien. Weil Paracetamol in mehreren Stärken und Darreichungsformen angeboten wird, gilt immer der Beipackzettel Ihrer Packung.
Die ausführlichere Fachinformation ist in Österreich über das Arzneispezialitätenregister des BASG öffentlich abrufbar. Dort finden Sie die Angaben zum konkreten zugelassenen Präparat einschließlich der Hinweise für besondere Personengruppen. Allgemein verständliche Informationen zu Fieber und Schmerzbehandlung stellt das öffentliche Gesundheitsportal des Bundes bereit.
Verdachtsfälle von Nebenwirkungen können Sie selbst an das BASG melden. Bewahren Sie Paracetamol so auf, dass Kinder nicht daran gelangen, und behalten Sie den Überblick über angebrochene Packungen. Verlassen Sie sich bei Dosierungsfragen auf die Packungsbeilage und die Beratung in der Apotheke, nicht auf Zusammenfassungen im Internet, auch nicht auf diese Seite.
Wer diese Seite verantwortet
Autor und medizinische Prüfung: lek. Damian Wojno, polnische Approbation, Nr. 3211301, für MEDINOW Sp. z o.o. MEDINOW ist in Polen eingetragen; Ihre Angaben prüft ein dort zugelassener Arzt, nicht eine Ordination in Österreich.
Für Mexalen bieten wir keine kostenpflichtige Leistung an, weil das Präparat rezeptfrei ist und Sie es in der Apotheke ohne Verordnung erhalten. Diese Seite ist reine Information und ersetzt weder die Beratung in der Apotheke noch eine persönliche ärztliche Untersuchung. Bei akuten Beschwerden helfen eine Ordination oder die Gesundheitsberatung 1450 weiter, in lebensbedrohlichen Lagen die Rettung unter 144.
Wir geben bewusst keine Arzneimittelpreise als Angebot an und nennen keine einzelne Apotheke. Verbindlich sind die Gebrauchsinformation Ihrer Packung und die aktuelle Fachinformation aus dem Arzneispezialitätenregister des BASG.
Ist Mexalen in Österreich rezeptpflichtig?
Nein. Alle drei zugelassenen Mexalen-Präparate sind laut Arzneispezialitätenregister rezeptfrei, werden aber nur in der Apotheke abgegeben; ein Rezept oder eine kostenpflichtige ärztliche Beurteilung brauchen Sie dafür nicht. Paracetamol-Präparate mit 1000 mg je Tablette sind dagegen rezeptpflichtig.
Wie viele Mexalen darf man am Tag nehmen?
Bei Mexalen 500 mg Tabletten nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit mindestens 43 kg eine Tablette bis zu viermal täglich, höchstens 4 Tabletten oder 2000 mg in 24 Stunden, mit mindestens 6 Stunden Abstand. Auch bei Mexalen rapid gilt laut Fachinformation für Erwachsene ohne ärztliche Anweisung eine Grenze von 2000 mg am Tag, und andere Arzneimittel dürfen kein zusätzliches Paracetamol enthalten.
Wie schnell wirkt Mexalen?
Bei Mexalen 500 mg Tabletten werden die höchsten Wirkstoffspiegel im Blut laut Fachinformation 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme erreicht, bei Mexalen rapid nach etwa 25 Minuten; eine Einnahme nach den Mahlzeiten kann den Wirkungseintritt laut Gebrauchsinformation verzögern. Bleibt sie aus, ist die Antwort nicht eine zusätzliche Tablette vor Ablauf des Mindestabstands, sondern ein Blick auf die Ursache und gegebenenfalls eine ärztliche Abklärung.
Welche Nebenwirkungen sind häufig?
Für Mexalen 500 mg Tabletten nennt die Fachinformation keine häufigen Nebenwirkungen: Selten steigen die Leberwerte, sehr selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen, Blutbildveränderungen oder schwere Hautreaktionen auf. Mexalen Duo enthält zusätzlich Ibuprofen, und seine Fachinformation nennt häufige Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden. Das Hauptrisiko ist die Überdosierung mit Leberschädigung, meist durch versehentliche Doppeleinnahme mehrerer paracetamolhaltiger Präparate. Die vollständige Auflistung steht in der Gebrauchsinformation.
Darf man Alkohol trinken?
Nein. Laut Gebrauchsinformation dürfen Sie während der Einnahme von Mexalen 500 mg Tabletten keinen Alkohol trinken, weil er die leberschädigende Wirkung von Paracetamol verstärkt. Bei chronischem Alkoholmissbrauch darf Mexalen 500 mg gar nicht angewendet werden; wer regelmäßig trinkt, bespricht die Schmerzbehandlung vorher ärztlich.
Kann ich für Mexalen ein Rezept online anfordern?
Das ist nicht nötig, und wir bieten es auch nicht an. Mexalen ist rezeptfrei und in der Apotheke ohne Verordnung erhältlich, deshalb verkaufen wir dafür keine Konsultation. Geht es um ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel oder um länger bestehende Beschwerden, gehört das in eine ärztliche Beurteilung und nicht in die Selbstmedikation.
- Fachinformation Mexalen 500 mg Tabletten (BASG, Abschnitte 4.1 bis 4.9, 5.1, 5.2)
- Gebrauchsinformation Mexalen 500 mg Tabletten (BASG, Alkohol, Schwangerschaft und Stillzeit, Dosierung)
- Fachinformation Mexalen rapid 500 mg Filmtabletten (BASG, Abschnitte 4.2 Dosierung und 5.2)
- Fachinformation Mexalen Duo 200 mg/500 mg Filmtabletten (BASG, Abschnitte 4.1 bis 4.3, 4.8, 5.1)
- Gesundheitsportal Österreich: Vergiftung durch Medikamente (Paracetamol, Vergiftungsinformationszentrale)
- BASG/AGES: Arzneispezialitätenregister (Rezeptpflichtstatus der Paracetamol- und Ibuprofen-Präparate)