Medikamentöse Gewichtsreduktion mit ärztlicher Beurteilung
Zur Gewichtsregulierung sind Präparate mit Semaglutid, Tirzepatid, Liraglutid und Orlistat zugelassen, jeweils als Ergänzung zu einer kalorienreduzierten Ernährung. Hier lesen Sie, welche Voraussetzungen die Fachinformationen nennen, worauf Sie bei Nebenwirkungen achten, wann der Arzt eine Verordnung ablehnt und wie Sie das Privatrezept in einer Apotheke einlösen. Am einfachsten ist die Fortführung einer Behandlung, die bereits eingestellt ist.
Für wen die Zulassung eine Behandlung vorsieht
Medikamente zur Gewichtsregulierung sind nicht für jedes Übergewicht gedacht. Maßgeblich ist der Body-Mass-Index (BMI) zu Beginn der Behandlung: das Körpergewicht in Kilogramm, geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. Wer 1,70 m groß ist und 87 kg wiegt, hat einen BMI von etwa 30.
Wegovy (Semaglutid), Mounjaro (Tirzepatid) und Saxenda (Liraglutid) sind für Erwachsene ab einem BMI von 30 kg/m² zugelassen. Zwischen 27 und unter 30 kg/m² kommt eine Behandlung infrage, wenn mindestens eine gewichtsbedingte Begleiterkrankung vorliegt. Als Beispiele nennen die Fachinformationen Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette und obstruktive Schlafapnoe, bei Wegovy und Mounjaro außerdem Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für Orlistat 120 mg (Xenical) liegt die Grenze bei 30 kg/m² oder, mit begleitenden Risikofaktoren, bei 28 kg/m².
Auch bei einer Fortführung zählt der Ausgangswert. Wer bereits abgenommen hat, liegt heute womöglich unter diesen Grenzen; bei Semaglutid und Tirzepatid umfasst die Zulassung ausdrücklich auch die Gewichtserhaltung. Belegen Sie den BMI zu Therapiebeginn deshalb mit der ersten Verordnung, einem Arztbrief oder einem Befund.
Laut Zulassung ergänzen alle diese Präparate eine kalorienreduzierte Ernährung, Semaglutid, Tirzepatid und Liraglutid ausdrücklich auch mehr körperliche Aktivität. Das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs hält fest, dass Medikamente Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensänderungen nur ergänzen können und dass für einen Behandlungserfolg eine langfristige Anwendung notwendig ist.
Welche Wirkstoffe es gibt und wie sie dosiert werden
Semaglutid und Liraglutid ahmen das Darmhormon GLP-1 nach, Tirzepatid wirkt zusätzlich am Rezeptor eines zweiten Darmhormons (GIP). Alle drei dämpfen den Hunger und verstärken das Sättigungsgefühl. Orlistat wirkt im Darm: Es hemmt die Verdauung von Nahrungsfetten, ein Teil des Fetts wird unverdaut ausgeschieden.
Bei den Spritzen wird die Dosis schrittweise gesteigert, damit sich der Magen-Darm-Trakt anpassen kann. Bei deutlichen Magen-Darm-Beschwerden nennt etwa die Fachinformation von Wegovy die Möglichkeit, die Steigerung zu verzögern oder auf die vorherige Stufe zurückzugehen, bis sich die Beschwerden bessern.
Semaglutid ist zur Gewichtsregulierung auch als Tablette zugelassen. Sie wird nüchtern nach mindestens acht Stunden ohne Essen eingenommen, mit höchstens einem halben Glas Wasser; danach sollen Sie mindestens 30 Minuten weder essen noch trinken noch andere Arzneimittel zum Einnehmen anwenden.
Orlistat gibt es in Stärken mit unterschiedlichem Status. Orlistat 60 mg (alli) ist nicht rezeptpflichtig und für Erwachsene ab einem BMI von 28 kg/m² gedacht; dafür brauchen Sie kein Rezept. Orlistat 120 mg (Xenical) ist rezeptpflichtig.
| Wirkstoff (Präparat) | Anwendung | Dosierung laut Fachinformation |
|---|---|---|
| Semaglutid (Wegovy, Spritze) | einmal wöchentlich unter die Haut | Start mit 0,25 mg, dann alle 4 Wochen 0,5, 1 und 1,7 mg bis zur Erhaltungsdosis 2,4 mg; bei einem Ausgangs-BMI ab 30 kg/m² nach mindestens 4 Wochen mit 2,4 mg Steigerung auf 7,2 mg möglich |
| Semaglutid (Wegovy, Tablette) | einmal täglich nüchtern | Start mit 1,5 mg, dann 4, 9 und 25 mg, jede Stufe mindestens 4 Wochen |
| Tirzepatid (Mounjaro) | einmal wöchentlich unter die Haut | Start mit 2,5 mg, nach 4 Wochen 5 mg, bei Bedarf weiter in Schritten von 2,5 mg im Abstand von mindestens 4 Wochen; Erhaltungsdosis 5, 10 oder 15 mg |
| Liraglutid (Saxenda und wirkstoffgleiche Präparate) | einmal täglich unter die Haut | Start mit 0,6 mg, wöchentlich um 0,6 mg steigern bis 3,0 mg |
| Orlistat 120 mg (Xenical) | zu jeder Hauptmahlzeit | eine Kapsel unmittelbar vor, während oder bis zu einer Stunde nach der Mahlzeit; entfällt, wenn eine Mahlzeit ausfällt oder kein Fett enthält |
Präparate, die für die Gewichtsreduktion nicht zugelassen sind
Ozempic und Rybelsus enthalten ebenfalls Semaglutid, sind aber ausschließlich zur Behandlung eines unzureichend eingestellten Typ-2-Diabetes zugelassen. Eine Anwendung zur Gewichtsreduktion liegt außerhalb dieser Zulassung. Ähnliches gilt für Liraglutid: Neben Saxenda und wirkstoffgleichen Präparaten zur Gewichtsregulierung gibt es Präparate mit demselben Wirkstoff, die nur für Typ-2-Diabetes zugelassen sind.
Geben Sie im Fragebogen deshalb den genauen Namen und die Stärke an, wie sie auf der Packung stehen, und bei einer laufenden Behandlung die aktuelle Dosisstufe. Wer wegen eines Typ-2-Diabetes behandelt wird, bespricht Änderungen dieser Therapie mit der betreuenden Ordination, weil dort auch Blutzucker und Begleitmedikation kontrolliert werden.
Was die Zulassungsstudien zeigen
In der Zulassungsstudie STEP 1 verloren Erwachsene unter Semaglutid 2,4 mg in 68 Wochen im Mittel 14,9 % ihres Ausgangsgewichts, unter Placebo 2,4 %; mindestens 5 % nahmen 83,5 % der Behandelten ab. In der Studie SURMOUNT-1 lag die mittlere Abnahme unter Tirzepatid nach 72 Wochen je nach Dosis zwischen 16,0 und 22,5 %, unter Placebo bei 2,4 %. In beiden Studien gehörten eine kalorienreduzierte Ernährung und mehr Bewegung zum Programm.
Ebenso aufschlussreich ist, was nach dem Absetzen geschah. In STEP 4 wurde ein Teil der Teilnehmenden nach 20 Wochen von Semaglutid auf Placebo umgestellt, und ihr Körpergewicht stieg bis Woche 68 stetig an. In SURMOUNT-4 nahmen Personen, die nach 36 Wochen Tirzepatid auf Placebo wechselten, bis Woche 88 im Mittel wieder 14,8 % zu. Das sind Mittelwerte aus Studien und keine Zusage für den Einzelfall; sie zeigen aber, dass eine solche Behandlung als längerfristige Therapie zu planen ist.
Nebenwirkungen und Warnzeichen
Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt und treten vor allem während der Dosissteigerung auf. In den Studien zu Wegovy hatten 43,9 % der Behandelten Übelkeit (unter Placebo 16,1 %), 29,7 % Durchfall, 24,5 % Erbrechen und 24,2 % Verstopfung, überwiegend leicht bis mittelschwer. Für Tirzepatid beschreibt die Fachinformation ein ähnliches Muster. Erbrechen und Durchfall können zu Flüssigkeitsverlust führen, der die Nierenfunktion verschlechtern kann; achten Sie deshalb auf ausreichendes Trinken.
Wer Insulin oder einen Sulfonylharnstoff nimmt, hat ein höheres Risiko für Unterzuckerungen; die Dosis dieser Mittel muss dann unter Umständen gesenkt werden. Vor einer Vollnarkose oder tiefen Sedierung informieren Sie das Behandlungsteam über das Präparat, weil wegen der verzögerten Magenentleerung Fälle von Aspiration berichtet wurden. Unter Orlistat stehen häufiger Stuhldrang und fettiger Stuhl im Vordergrund; zudem kann es die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und mancher Arzneimittel, etwa von Schilddrüsenhormonen, verringern.
Die folgenden Warnzeichen brauchen ärztliche Hilfe ohne Aufschub, außerhalb der Ordinationszeiten über die Gesundheitsberatung 1450, im Notfall über die Rettung 144:
- Starke, anhaltende Bauchschmerzen, die bis in den Rücken ausstrahlen können: möglicher Hinweis auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Bei Verdacht wird das Präparat abgesetzt und nach Bestätigung nicht wieder begonnen.
- Starke Schmerzen im Oberbauch, meist rechts unter den Rippen, manchmal bis in Rücken oder rechte Schulter: möglicher Hinweis auf Gallensteine oder eine Gallenblasenentzündung, die bei starker Gewichtsabnahme häufiger vorkommen.
- Plötzlicher Sehverlust unter Semaglutid: Er muss augenärztlich abgeklärt werden, weil sehr selten eine Durchblutungsstörung des Sehnervs (NAION) auftreten kann.
Schwangerschaft, Kinderwunsch und Verhütung
Semaglutid darf in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden; bei Kinderwunsch wird es laut Fachinformation mindestens zwei Monate vor der geplanten Schwangerschaft abgesetzt. Bei Tirzepatid ist es mindestens ein Monat, und die Fachinformation rät von einer Anwendung ohne Empfängnisverhütung ab. Liraglutid wird in Schwangerschaft und Stillzeit ebenfalls nicht angewendet, Orlistat ist in der Stillzeit kontraindiziert.
Zur Pille: Bei Semaglutid wird laut Fachinformation keine verminderte Wirkung oraler Verhütungsmittel erwartet. Bei Tirzepatid sanken in einer Studie nach einer Einzeldosis die Wirkstoffspiegel einer Kombinationspille; die aktuelle Fachinformation stuft das als klinisch nicht relevant ein und hält eine Dosisanpassung der Pille nicht für erforderlich. Orlistat kann bei schwerem Durchfall die Wirkung der Pille gefährden, dann wird eine zusätzliche Verhütungsmethode empfohlen. Erbrechen und Durchfall treten vor allem in der Phase der Dosissteigerung auf; was sie für die Sicherheit der Pille bedeuten und wie Sie ein Rezept für Ihre Verhütung anfragen, lesen Sie unter Rezept für die Pille.
Wann der Arzt eine Verordnung ablehnt
Ein Anspruch auf ein Rezept besteht nicht. Manche Situationen führen nicht automatisch zur Ablehnung, verlangen aber mehr als einen Fragebogen: eine frühere Entzündung der Bauchspeicheldrüse, eine Behandlung mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen, eine Blutverdünnung mit Cumarinen, eine diabetische Netzhauterkrankung oder eine Essstörung als mögliche Ursache des Übergewichts. Dann kann der Arzt Befunde nachfordern oder eine Untersuchung in einer Ordination empfehlen.
In den folgenden Fällen kommt eine Verordnung in der Regel nicht infrage; die Entscheidung trifft der Arzt im Einzelfall:
- Der BMI zu Behandlungsbeginn liegt unter den Grenzen der Zulassung oder lässt sich nicht belegen.
- Es besteht eine Schwangerschaft oder ein konkreter Kinderwunsch, oder es wird gestillt und die Fachinformation des gewünschten Präparats schließt die Stillzeit aus.
- Gewünscht ist ein Präparat, das für die Gewichtsreduktion nicht zugelassen ist, oder ein zweites GLP-1-Präparat neben einem laufenden.
- Es liegt eine Erkrankung vor, bei der die Fachinformation des gewünschten Präparats von der Anwendung abrät; bei Wegovy sind das etwa Typ-1-Diabetes, eine schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörung und eine Herzinsuffizienz im Stadium NYHA IV.
So läuft die Anfrage ab
Die Leistung ist die ärztliche Beurteilung einer Behandlung mit einem GLP-1-Präparat wie Semaglutid oder Liraglutid oder mit Tirzepatid, für den Beginn ebenso wie für die Fortführung. Eine Telekonsultation gibt es nicht: kein Videogespräch, kein Telefonat, keinen Live-Chat. Der Fragebogen ist rund um die Uhr erreichbar, ein Termin ist nicht nötig, und eine Bearbeitungsdauer sagen wir nicht zu.
Bei einer Fortführung erleichtert ein Beleg die Beurteilung erheblich: die letzte Verordnung oder ein Arztbrief mit Präparat, Dosisstufe und Behandlungsbeginn. Der Ablauf in fünf Schritten:
- Sie wählen die Leistung und füllen den medizinischen Fragebogen aus: gewünschtes Präparat, Gewicht und Größe, Vorerkrankungen, alle Medikamente und Ihre persönlichen Daten.
- Sie bezahlen das Honorar online.
- Der Arzt prüft Ihre Angaben. Fehlen Befunde, Laborwerte oder ein aktueller Blutdruckwert, fordert er sie über die Plattform nach; er kann auch eine Untersuchung in einer Ordination empfehlen.
- Verschreibt der Arzt, schicken wir Ihnen das Privatrezept als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.
- Den Ausdruck nehmen Sie in eine Apotheke mit.
Kosten: Honorar und Arzneimittel
Das Honorar für die ärztliche Beurteilung beträgt 29,90 €. Auf Wunsch wählen Sie zusätzlich eine vorrangige Bearbeitung um 9,90 €; sie reiht Ihre Anfrage vor, eine Zusage über die Dauer bis zur Fertigstellung ist damit nicht verbunden. Der Betrag ist kein Preis für ein Arzneimittel: Wir verkaufen keine Arzneimittel und geben keine ab.
Bezahlt wird die ärztliche Prüfung Ihrer Angaben, ein bestimmtes Dokument ist damit nicht garantiert. Entscheidet sich der Arzt aus medizinischen oder rechtlichen Gründen dagegen, zahlen wir das Honorar zurück. Fordert der Arzt Unterlagen an, bleiben Ihnen dafür mindestens 7 Tage samt Erinnerung, und auf Wunsch verlängern wir diese Frist. Kann die Prüfung trotzdem nicht zu Ende geführt werden, beenden wir die Anfrage und zahlen das gesamte Honorar zurück.
Das Präparat selbst bezahlen Sie in der Apotheke. Ein Privatrezept wird nicht über die e-card abgerechnet und von der Sozialversicherung nicht erstattet. Eine Kostenübernahme durch Ihren Träger ist die Ausnahme, richtet sich nach dessen Regeln und setzt oft eine vorherige Bewilligung voraus.
Einlösen in der Apotheke
Das Rezept ist eine grenzüberschreitende Verschreibung; Grundlage der Anerkennung ist Artikel 11 der Richtlinie 2011/24/EU. In Österreich wird es wie ein Privatrezept behandelt. Es trägt keine qualifizierte elektronische Signatur nach eIDAS, und ob eine Apotheke es einlöst, entscheidet die Apothekerin oder der Apotheker im Einzelfall.
Legen Sie das Rezept innerhalb eines Monats nach dem Ausstellungsdatum vor, sonst verliert es nach dem Rezeptpflichtgesetz seine Gültigkeit; Details unter Rezeptgültigkeit in Österreich. Ungeöffnete Pens werden laut Fachinformation im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C gelagert und dürfen nicht einfrieren. Wie lange ein Pen ungekühlt bleiben darf, unterscheidet sich je nach Präparat: Einzeldosis-Pens von Wegovy bis zu 28 Tage bei höchstens 30 °C, jene von Mounjaro insgesamt bis zu 21 Tage unter 30 °C. Per E-Mail kommt ausschließlich das Dokument, weil die Abgabe rezeptpflichtiger Arzneimittel im Fernabsatz verboten ist (warum wir nicht versenden).
Medizinische Prüfung: lek. Damian Wojno, polnische Approbation, Nr. 3211301, für MEDINOW Sp. z o.o. Eine ärztliche Einschätzung Ihrer persönlichen Situation kann dieser Beitrag nicht ersetzen.
Ab welchem BMI bekommt man die Abnehmspritze?
Wegovy, Mounjaro und Saxenda sind für Erwachsene ab einem BMI von 30 kg/m² zugelassen, ab 27 kg/m², wenn mindestens eine gewichtsbedingte Begleiterkrankung wie Bluthochdruck, Prädiabetes oder Schlafapnoe vorliegt. Maßgeblich ist der Wert zu Beginn der Behandlung.
Gibt es die Abnehmspritze ohne Rezept?
Nein. In Österreich sind alle Präparate mit Semaglutid, Tirzepatid oder Liraglutid rezeptpflichtig, als Spritze ebenso wie als Tablette. Unter den hier genannten Wirkstoffen sind nur niedrig dosierte Orlistat-Präparate wie alli rezeptfrei.
Zahlt die Krankenkasse die Abnehmspritze?
Mit einem Privatrezept bezahlen Sie das Präparat in der Apotheke selbst, eine Erstattung gibt es dafür nicht. Ob Ihr Sozialversicherungsträger in Ihrer Situation Kosten übernimmt, richtet sich nach dessen Regeln und setzt oft eine vorherige Bewilligung voraus; das klären Sie direkt dort.
Kann ich Ozempic zum Abnehmen verschrieben bekommen?
Ozempic ist ausschließlich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen, eine Anwendung zur Gewichtsreduktion liegt außerhalb der Zulassung. Zur Gewichtsregulierung ist Semaglutid als Wegovy zugelassen, als wöchentliche Spritze und als tägliche Tablette.
Wie lange nimmt man Medikamente zum Abnehmen?
Laut dem öffentlichen Gesundheitsportal ist für einen Behandlungserfolg eine langfristige Anwendung notwendig, und in den Zulassungsstudien nahmen Teilnehmende nach dem Umstieg auf Placebo wieder zu. Für Saxenda und Xenical sehen die Fachinformationen einen Abbruch vor, wenn nach zwölf Wochen nicht mindestens 5 % des Ausgangsgewichts verloren wurden; bei Saxenda zählen die zwölf Wochen ab Erreichen der Dosis von 3,0 mg.
Bekomme ich ein Rezept, wenn ich die Abnehmspritze schon anwende?
Die Fortführung einer eingestellten Behandlung ist der einfachste Fall. Geben Sie Präparat und Dosisstufe genau an und legen Sie die letzte Verordnung oder einen Arztbrief bei, aus dem auch der BMI zu Beginn hervorgeht. Eine Zusage gibt es nicht; der Arzt entscheidet nach Ihren Angaben.
- Wegovy: Produktinformation (EMA, Anhang I, Abschnitte 4.1 bis 4.8, 5.1 und 6.3)
- Mounjaro: Produktinformation (EMA, Anhang I, Abschnitte 4.1 bis 4.8, 5.1 und 6.3)
- Saxenda: Produktinformation (EMA, Anhang I Abschnitte 4.1 bis 4.6, Gebrauchsinformation)
- Xenical 120 mg: Produktinformation (EMA, Anhang I, Abschnitte 4.1 bis 4.8)
- Ozempic: Produktinformation (EMA, Anhang I, Abschnitt 4.1 Anwendungsgebiete)
- Behandlung von Adipositas bei Erwachsenen (gesundheit.gv.at, Medikamente zum Abnehmen)